Wie überlebt man in einer Medienwelt,
der man nicht mehr trauen kann?


Kurz erklärt:
„Synthetische Wahrheit“ beschreibt den Moment, in dem KI-generierte Bilder, Texte, Videos oder Stimmen als glaubwürdige Wirklichkeit wahrgenommen werden. Entscheidend ist deshalb nicht mehr allein, ob die Inhalte „echt“ sind, sondern wer sie erzeugt hat, mit welcher Absicht, mit welchen Mitteln und wie transparent ihre Entstehung offengelegt wird.


Bilder beweisen nichts mehr. Texte können ohne erkennbare Autorschaft entstehen. Stimmen brauchen keinen Sprecher.
Generative KI hat eine Grenze aufgehoben, die als selbstverständlich galt: zwischen dem, was existiert, und dem, was so aussieht, als hätte es existiert.

Was bleibt von Berufen, die auf visueller Expertise beruhen? Was passiert mit unserem Denken, wenn Maschinen es übernehmen? Wem gehört die kreative Kultur der Zukunft? Und was braucht es, um in ihr handlungsfähig zu bleiben?

Keine Apokalypse. Keine Euphorie. Sondern ein Kompass für alle, die in einer synthetischen Medienwelt urteilsfähig bleiben wollen und sieben Regeln für ­eine Medienkompetenz nach der Unschuld.


»Erst denken, dann prompten.«

Christoph Künne hat die Dunkelkammer noch gerochen und tippt heute Prompts. Seit über dreißig Jahren arbeitet er an der Schnittstelle von Bild, Technologie und Medienkultur: als Autor, als Gründer und langjähriger Chefredakteur von DOCMA, dem führenden deutschsprachigen Magazin für digitale Bildbearbeitung, und als Verfasser von über zwei Dutzend Fachbüchern.

Synthetische Wahrheit ist sein Versuch, die radikalste Umwälzung des Visuellen seit der Erfindung der Fotografie einzuordnen — nicht als Techniker, nicht als Apokalyptiker, sondern als jemand, der jede bisherige Bildrevolution miterlebt und dokumentiert hat.

»Synthetische Wahrheit« vermisst die Gegenwart des von der KI ausgelösten Bruchs auf sechs Ebenen


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Stimmen zum Buch


»Wie kann man Synonyme finden, die KÜNNE-EXZELLENZ aneinander reihen? Wissen in Wahrhaftigkeit, beglückende Logik, Augen öffnende Ehrlichkeit – und das in grossartiger Sprache voll feinsinnigem Wortschatz so formuliert, dass ein Sachbuch auf fast magische Weise in einen Infotainment-Pageturner verwandelt wird?
Was hier vorliegt ist KÜNNE AT HIS BEST – und das heißt WIRKLICH etwas, denn dieser Wissensreisende zwischen den Pixelwelten weiß nicht nur wovon er berichtet, sondern er versteht es, sein Begreifen von Daten-Neuland als intellektuelle Erkenntnisprozesse für uns alle in leicht verständliche Erzählungen zu kleiden, die einfach schön zu lesen sind.
Fast hätte ich „erbaulich zu lesen" geschrieben, aber das würde den Herausforderungen dieses Themenkonvoluts nicht gerecht werden. Besser kann man nicht lehren – und freudvoller kann man nicht zum Lernen eingeladen werden. DANKE, ich habe jede Zeile genossen.«

Lois Lammerhuber
(Direktor Festival La Gacilly-Baden Photo)

»Ich beschäftige mich seit über drei Jahrzehnten mit digitaler Transformation – als Hochschullehrer, als Berater, in dreizehn Büchern.
Selten habe ich eine Analyse gelesen, die so konsequent zwischen den beiden lautesten Lagern hindurchgeht: weder die Tool-Euphorie der KI-Evangelisten noch die Apokalyptik der Untergangspropheten.
Künne bleibt nüchtern, wo andere laut werden, und belegt, wo andere behaupten. Microsoft Research, die Gerlich-Studie, Barthes, Kant – die Befunde tragen. Wer in Lehre, Forschung oder Unternehmensführung mit KI zu tun hat, findet hier kein Werkzeugwissen, das in zwei Jahren veraltet ist, sondern eine Haltung, die trägt: der Mensch im Mittelpunkt, das Urteil beim Menschen. Pflichtlektüre.«


Prof. Dr. Gerald Lembke 
(Studiengangsleiter Digitale Medien – DHBW Mannheim; Keynote Speaker und Berater für digitale Transformationen)

»Christoph Künne beschreibt eine sehr persönliche Herangehensweise an das große Thema KI. Interessant ist besonders sein Ausblick. Eine fesselnde Lektüre, empathisch, mutmachend, humorvoll und vor allem lehrreich. Als "docmatischer" Profi schreibt hier nicht irgendwer, man merkt es. Großartig!«

Dr. Klaus Kowalke
(Vorstandsmitglied des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels)


»Künne gehört zu den ersten und wenigen Stimmen im deutschsprachigen Raum, die Künstliche Intelligenz nicht nur technisch erklären, sondern geisteswissenschaftlich durchdringen. Als Kulturwissenschaftler, Bildpraktiker, DOCMA-Mitgründer und langjähriger Beobachter der digitalen Bildrevolution verbindet er Maschinenraum und Mediengeschichte, Prompt und Philosophie, Dunkelkammer und Datenzentrum.«

Boris Eldagsen
(Medienkünstler & Keynote Speaker)

»Synthetische Wahrheit ist für mich die logische Konsequenz des Autors. Dass dieses Buch im reflektierten Zusammenspiel mit KI entstanden ist, passt perfekt zu Christoph Künnes Arbeitsweise: praktisch, wach, journalistisch präzise und immer mit Blick auf die größeren Zusammenhänge. Wer verstehen möchte, wie sich Fotografie, Medien und Wirklichkeit im Zeitalter generativer KI verändern, findet hier einen Autor, der nicht nur darüber schreibt, sondern es selbst durchdrungen und ausprobiert hat.«

Dr. Thomas Käster
(CTO von Excire)
–> weiterlesen


Für Veranstalter

Vortrag, Workshop, Beratung: 
Christoph Künne spricht über synthetische Medien, visuelle Evidenz und Medienkompetenz im KI-Zeitalter, als Keynote, Workshop oder Impuls.
Interesse? Dann nehmen Sie bitte direkt Kontakt per Mail mit ihm auf. 


Für Medien

Christoph Künne 
Synthetische Wahrheit. Medienkompetenz in Zeiten von KI
DOCMATISCHE GESELLSCHAFT, 2026
224 Seiten, Französische Broschur
Print: 24,90 € • Ebook 19,99 € • Hörbuch 19,99 €

Ab Mitte Juni verfügbar, zunächst exklusiv im DOCMA-Webshop.

Pressekontakt: Cem Berg
E-Mail:  presse@docmatische-gesellschaft.de

Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne unsere Pressemappe mit mit Fact Sheet, Pressetext, Interviewthemen, Bildmaterial und Informationen zu Rezensionsexemplaren. Gern steht Christoph Künne für Interviews, Hintergrundgespräche und Podcasts zur Verfügung.



Für den Buchhandel

Als Buchhandelsunternehmen richten Sie Ihre Bestellung bitte direkt an unseren Webshop:
Ansprechpartnerin: Tanja Müller 
E-Mail: docmashop@docma.info
Telefon: +49  (0) 2103 3399667


Fragen und Antworten

Was bedeutet „synthetische Wahrheit“?


Synthetische Wahrheit bezeichnet eine medial erzeugte Form von Glaubwürdigkeit, bei der künstlich generierte Inhalte — etwa KI-Bilder, Deepfakes, synthetische Stimmen oder KI-Videos — als plausibel, authentisch oder wahr erscheinen, obwohl sie nicht direkt aus einem dokumentierten realen Ereignis stammen. Der Begriff beschreibt also weniger eine objektive Wahrheit als eine wahrgenommene Wahrheit, die durch Ästhetik, Kontext, technische Qualität und Verbreitung entsteht.

Weil sie Situationen zeigen können, die nie stattgefunden haben, aber dennoch fotografisch glaubwürdig wirken. Weil sie als Deepfakes auch Menschen bei Handlungen zeigen können, die diese nie vorgenommen haben.

Nein. Ein KI-Bild kann fiktional, symbolisch, journalistisch problematisch oder künstlerisch legitim sein. Entscheidend sind Kontext, Kennzeichnung und Transparenz.

Hinweise können Metadaten, Wasserzeichen, inkonsistente Bilddetails, fehlende Quellen, ungewöhnliche Bildästhetik oder fehlende Entstehungsnachweise sein. Oft braucht es aber auch sogenanntes "Domänenewissen", also tiefe Fachkenntnis um Fehler, Inkonsistenzen oder schlicht KI-typisch "Halluzinationen" zu erkennen.

Transparenz macht sichtbar, wer ein Bild erstellt hat, mit welchem Werkzeug, vielleicht sogar mit welchem Prompt und mit welchem Ziel. Genau diese nachvollziehbare Entstehungsgeschichte wird bei KI-generierten Inhalten zentraler.

GEO zwingt Medienprofis, Inhalte nicht nur für Menschen, sondern auch für Algorithmen und KI-Systeme zu optimieren. Sichtbarkeit entsteht durch Standardisierung und Anpassung an die „neue Grammatik“ digitaler Plattformen. Das beeinflusst Recherche, Bildauswahl, Verifikation und die Glaubwürdigkeit journalistischer Arbeit grundlegend 

KI stellt das klassische Urheberrecht infrage, da sie Inhalte auf Basis bestehender Werke generiert. Berufsbilder in kreativen Branchen wandeln sich: Neue Kompetenzen im Umgang mit KI, rechtliche Kenntnisse und Anpassungsfähigkeit werden entscheidend für nachhaltigen Erfolg

Medienkompetenz wird zur Schlüsselqualifikation, weil klassische Kriterien wie Authentizität und Autorenschaft nicht mehr ausreichen. Nutzer müssen lernen, Inhalte kritisch zu hinterfragen, Quellen zu prüfen und KI-generierte Desinformation zu erkennen.

. als "Synthetische Wahrheit" erscheint im Juni 2026 in gedruckter Form (224 Seiten, französische Broschur) und als E-Book im PDF-Format zunächst exklusiv im DOCMA-Webshop. Im Juli wird ein vom Autor selbst gelesenes Hörbuch folgen.